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Abbau und Aufbau von Fetten

Fette (Lipide)

Lipide sind lebensnotwendig für den Körper. Sie dienen zum Einen als so genanntes Depotfett zur langfristigen Energiereserve, auf die der Körper im Bedarfsfall zurückgreifen kann, aber auch als Organfett, das manche Organe, wie beispielsweise die Nieren in ihrer natürlichen Lage fixiert und gleichzeitig ein schützendes Fettpolster bildet. Daneben enthält auch das Nervengewebe einen hohen Anteil an Lipiden. Vor allem die Phospholipide und das Cholesterol sind mitverantwortlich für die Stabilität der Zellen. Außerdem sind sie unverzichtbar für die Bildung neuer Membranen bei der Zellteilung. Darüber hinaus ist Cholesterol eine wichtige Vorstufe für die Steroide. Zu diesen Steroiden zählen Sexualhormone, wie zum Beispiel Testosteron, Estradiol und Progesteron, Nebennierenrindenhormone, die Gallensäuren und die Vitamine der D-Gruppe.

Aufbau

Fette sind eigentlich Triacylglycerole und bestehen aus drei Fettsäuren, die jeweils über eine Ester-Bindung mit einem Glycerol-Molekül verknüpft sind.

Abb.1
Aufbau eines Lipids (Triacylglycerol) aus Glycerol und drei Fettsäuren

Die in diesem Lipid gebundenen Fettsäuren sind (von oben nach unten): Palmitinsäure, Stearinsäure und Ölsäure.

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