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Bewegungsvorgänge

Die Gleitfilament-Theorie

H. E. Huxley und J. Henson (1954), A.F. Huxley und R. Nieredgerke (1954)

Die Gleitfilament-Theorie besagt, dass während der Muskelkontraktion parallele Fibrillen aneinander vorbei gleiten und sich die Länge der Faser so verkürzt.

Abb.1
Muskelkontraktion

Dieses lässt sich mikroskopisch leicht nachweisen: Unter dem Mikroskop zeigen Muskelfasern eine Bänderung, die so genannten A-Banden (von anisotrop) erscheinen dunkel, während I-Banden (von isotrop) hell erscheinen. Bei der Kontraktion verändert sich die Länge der A-Banden nicht, während die I-Banden mehr oder weniger verschwinden.

(A-Banden haben eine Länge von ca. 1,47 µm, ein Sarcomer verkürzt sich von 3,1 auf 2,4 µm )

Literatur

Huxley, A. F.; Nieredgerke, R. M. (1954): Structural changes in muscle during contraction; interference microscopy of living muscle fibres. In: Nature. 173 , 971-973
Huxley, H. E.; Henson, J. (1954): Changes in the cross-striations of muscle during contraction and stretch and their structural interpretation. In: Nature. 173 , 973-976

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