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Fällung von Proteinen

Lyophilisation (Gefriertrocknung)

Bei der Lyophilisation oder Gefriertrocknung von Proteinen wird das Lösungsmittel durch Sublimierung aus der gefrorenen Probe entfernt.

Diese Methode gilt als eines der schonendsten Verfahren zur Konzentration von Proteinen, allerdings werden hier, anders als bei der Dialyse oder der Ultrafiltation, alle nichtflüchtigen Bestandteile der Protein-Lösung wie z.B. auch Salze mitkonzentriert. Zur Lyophilisation sollten also weitgehend entsalzte Proteinlösungen verwendet werden.

Die Lyophilisation erfolgt in einer Gefriertrocknungsanlage, die im einfachsten Fall aus einer Hochleistungsvakuumpumpe, einer Kühlfalle und einem Rohranschluss mit Ventilen besteht, an dem ein Rundkolben mit der gefrorenen Protein-Lösung angeschlossen wird. Allerdings vertragen nicht alle Proteine den Einfrierprozess, vor allem, wenn dieser nicht schnell genug durchgeführt wird und bei Einfrieren lokal Unterschiede in pH-Wert und Ionenstärke auftreten. Heute wird die Lyophilsiation vielfach in Tischzentrifugen durchgeführt, deren Rotorraum an eine Vakuumpumpe angeschlossen ist.

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