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Kombinatorisches Wirkstoffdesign

PharmaziePharmazeutische ChemieWirkstoffdesign

Das Ziel des kombinatorischen Designs ist es, eine möglichst große Zahl von potenziellen Wirkstoffen aus der Kombination bzw. Permutation einfacher Grundstoffe zu erzeugen. Im Gegensatz zur konventionellen Synthese von Wirkstoffen, die gezielt von wenigen Ausgangsstoffen zu einem oder wenigen gewünschten Endprodukten abläuft, versucht die kombinatorische Synthese eine möglichst große Vielfalt von Syntheseprodukten zu erreichen. Das kombinatorische Wirkstoffdesign lebt vom Prinzip, dass eine große Zahl von testbaren Substanzen auch die Anzahl möglicher neuer Leitstrukturen erhöht. Ein zweiter Vorteil der kombinatorischen Methode setzt ein, nachdem durch Versuch und Irrtum neue Leitstrukturen gefunden wurden. Da es in der kombinatorischen Synthese relativ einfach ist, Strukturen systematisch zu modifizieren, erhöht sich die Chance und vermindert sich der Zeitaufwand, gefundene Leitstukturen zu optimieren.

Autor

  • Dr. Thomas Waßmer
  • Prof. Dr. Alfred Maelicke

Lernziel

  • Verständnis des Prinzips des kombinatorischen Designs

Wichtige Schlüsselworte in dieser Lerneinheit

kombinatorische Chemie, Kombinatorik, Kombination, Festphasen-Technik, Festphasen-Synthese, Split-Synthese, Edman-Abbau, Polymerase-Kettenreaktion, Radioimmunoassay, Immunoassay, Scintillation proximity assay, Szintillation, Chemilumineszenz, Fluoreszenz, Lanthanide, Green Fluorescent Protein, Luciferasen, Reportergene, Massenspektrometrie