Kurs-Nr.: 69174

Kombinatorisches Wirkstoffdesign

Das Ziel des kombinatorischen Designs ist es, eine möglichst große Zahl von potenziellen Wirkstoffen aus der Kombination bzw. Permutation einfacher Grundstoffe zu erzeugen. Im Gegensatz zur konventionellen Synthese von Wirkstoffen, die gezielt von wenigen Ausgangsstoffen zu einem oder wenigen gewünschten Endprodukten abläuft, versucht die kombinatorische Synthese eine möglichst große Vielfalt von Syntheseprodukten zu erreichen. Das kombinatorische Wirkstoffdesign lebt vom Prinzip, dass eine große Zahl von testbaren Substanzen auch die Anzahl möglicher neuer Leitstrukturen erhöht. Ein zweiter Vorteil der kombinatorischen Methode setzt ein, nachdem durch Versuch und Irrtum neue Leitstrukturen gefunden wurden. Da es in der kombinatorischen Synthese relativ einfach ist, Strukturen systematisch zu modifizieren, erhöht sich die Chance und vermindert sich der Zeitaufwand, gefundene Leitstukturen zu optimieren.

Lernziele

  • Verständnis des Prinzips des kombinatorischen Designs

Einstufung

Bearbeitungszeit: 60 min

Schwierigkeitsgrad: hoch

Vorkenntnisse

  • Exkurs Kombinatorik
  • Einführung in das Wirkstoffdesign

Schlüsselworte

kombinatorische Chemie, Festphasen-Technik, Festphasen-Synthese, Split-Synthese, Tagging, Radioimmunoassay, Scintillation proximity assay, Fluoreszenz-Korrelationsspektroskopie, Permutation, Kombinatorik, Kombination, Edman-Abbau, Polymerase-Kettenreaktion, Immunoassay, Szintillation, Chemilumineszenz, Fluoreszenz, Lanthanide, Green Fluorescent Protein, Luciferasen, Reportergene, Massenspektrometrie

Autoren

Dr. Thomas Waßmer | Prof. Dr. Alfred Maelicke

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