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Hormone - eine Einleitung

Hormone VIII

Tab.1
Hormone und ihre Funktion (Teil VIII)
Name des HormonsBildungsstätteFunktion
Thymosin Thymus Unter dem Begriff Thymosine werden verschiedene Proteine zusammengefasst, die u.a. die Reifung und Differenzierung der Immunzellen in den Lymphknoten und die Blutgerinnung regulieren. Beim Menschen ist vor allem das Thymosin Tβ4 von Bedeutung, das in Thrombocyten und Makrophagen gebildet wird.
Thyreotropin-Releasing-Hormon (TRH), Thyreoliberin Hypothalamus Das Peptidhormon TRH regt den Hypophysenvorderlappen zur Synthese und Ausschüttung von Prolactin und von TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) an. Dieses Hormon fördert die Abgabe von T3 und T4 in der Schilddrüse.
Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH), Thyreotropin, Thyrotropin Hypophysenvorderlappen Thyreotropin regt die Schilddrüse zur verstärken Bildung und Freisetzung der Schilddrüsenhormone T3 und T4 an. Außerdem fördert TSH das Wachstum und die Iod-Aufnahme der Schilddrüsenzellen, die ohne TSH verkümmern würden. Bei den Autoimmunerkrankungen Morbus Basedow und dem Hashimoto-Syndrom (Hashimoto-Thyreoiditis) verursachen bestimmte TSH-(Rezeptor-)Antikörper massive Störungen der Schilddrüsenfunktion.
vasoaktives intestinales Peptid (VIP) u.a. DarmwandDas Peptidhormon VIP fördert aufgrund seiner Gefäß-erweiternden Wirkung die Durchblutung und wirkt entspannend auf die glatte Muskulatur von Magen-, Darm- und Gefäßwänden. Die Beweglichkeit des Magen/Darmtrakes wird gesenkt, zudem steigert das Hormon die Ausschüttung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsensekrete. VIP wirkt zudem als Neurotransmitter des ZNS.

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