Die Gibbs-Energie einer Redoxreaktion

Jeder Halbreaktion wird ein Reduktionspotenzial zugeordnet, die entsprechend hier mit EA und EB bezeichnet werden.

(1)
EA = A R T N F ln A red A ox N + EB = B R T N F ln B red B ox N +

Damit gilt:

(2)
Δ = ( e -Akzeptor) ( e -Donor)

und

(3)
Δ =

Redoxpotenziale werden definiert, indem sie auf einen willkürlichen Standard, die Standardwasserstoffhalbreaktion, bezogen werden:

2 H+ + 2 e H2(g)

H+ steht dabei bei pH = 0 , T = 25°C und 1bar im Gleichgewicht mit gasförmigem Wasserstoff. Dieser Halbzelle wird ein Standardreduktionspotenzial von = 0V zugeordnet. Bei positiven Δ E  ist ΔG negativ. Je positiver das Standardreduktionspotenzial , desto höher ist die Elektronenaffinität der oxidierten Form des Redoxpaares. In der Biochemie werden die Redoxpotenziale bei pH = 7  angegeben. Bei diesem pH-Wert hat die Wasserstoff-Elektrode ein Potential  von 0,42V.

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