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Grundlagen der Versuchsplanung

Ein-Faktor-Methode

Bei dieser Methode werden die Einflussfaktoren einzeln, nacheinander variiert, wobei alle anderen Faktoren konstant gehalten werden (klassische Methode). Die Ein-Faktor-Methode sollte nur bei einfachen Sachverhalten (max. drei Faktoren) angewendet werden. Sie weist folgende gravierende Nachteile auf:

Bei Wechselwirkungen mehrerer Faktoren führt die Methode nicht zum (globalen) Maximum der Zielgröße. Deshalb muss mit mehrfaktoriellen Methoden auf mögliche Wechselwirkungen vorab geprüft werden. Außerdem ist eine Abschätzung des Versuchsfehlers nicht möglich.

Abb.1

In der Abbildung ist die Maximierung des Umsatzes (Zielgröße: U=max) von der Temperatur und dem Druck abhängig. Hier wird nun zuerst die Temperatur bei konstantem Druck variiert. In weiteren Versuchen könnte der Druck bei konstanter Temperatur variiert werden.

Die Ein-Faktor-Methode findet in einer erweiterten Form Anwendung in der Optimierung und wird dann als koordinatenweise Suche nach Gauß-Seidel bezeichnet.

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