zum Directory-modus

Nachweis von Strontium

Nachweis von Strontium

Spektroskopischer Nachweis

Strontium-Ionen werden in der Ammoniumcarbonat-Gruppe des Trennungsganges neben Calcium und Barium als SrCO3 gefällt. Unterschiede in der Löslichkeit der Erdalkalisulfate werden für die Trennung der drei Metalle ausgenutzt.

Die karminrote Flammenfärbung von Strontiumsalzen ist sehr charakteristisch.

1. Schritt

Vorbereitung

2. Schritt

Die Probe wird in einigen Tropfen verdünnter Salzsäure gelöst.

3. Schritt

Ein fabrikneues Magnesiastäbchen wird in der entleuchteten Bunsenbrennerflamme geglüht, bis sich keine Flammenfärbung mehr zeigt.

4. Schritt

Mit dem glühenden Magnesiastäbchen wird die Probelösung verdampft, so dass der Dampf in die Luftansaugöffnung des Bunsenbrenners zieht.

5. Schritt

Es zeigt sich eine intensiv rote Flammenfärbung.

6. Schritt

Im Spektroskop beobachtet man mehrere rote Linien bei 650 nm, eine weitere blaue Linie bei 460,7 nm ist meist nur schwer zu erkennen.

Abb.
1. Schritt

Vorbereitung

Abb.
2. Schritt

Die Probe wird in einigen Tropfen verdünnter Salzsäure gelöst.

Abb.
3. Schritt

Ein fabrikneues Magnesiastäbchen wird in der entleuchteten Bunsenbrennerflamme geglüht, bis sich keine Flammenfärbung mehr zeigt.

Abb.
4. Schritt

Mit dem glühenden Magnesiastäbchen wird die Probelösung verdampft, so dass der Dampf in die Luftansaugöffnung des Bunsenbrenners zieht.

Abb.
5. Schritt

Es zeigt sich eine intensiv rote Flammenfärbung.

Abb.
6. Schritt

Im Spektroskop beobachtet man mehrere rote Linien bei 650 nm, eine weitere blaue Linie bei 460,7 nm ist meist nur schwer zu erkennen.

Fällung als Sulfat

Strontium bildet ein schwerlösliches Sulfat, welches sich auch nicht in Säure wieder auflöst. Auch Barium und Calcium bilden schwerlösliche Sulfate. Während Bariumsulfat schwerer löslich ist als das Strontiumsalz, ist das Löslichkeitsprodukt des Calciumsulfats deutlich größer. Folglich kann aus einer gesättigten CaSO4-Lösung mit Strontiumionen SrSO4 ausfallen, erkennbar an einer Trübung der Reaktionslösung. Dies ist charakteristisch für Strontium, wenn Barium vorher abgetrennt worden ist.

Sr2++ SO42 SrSO4
1. Schritt

Vorbereitung

2. Schritt

Strontiumchlorid in etwas Wasser lösen und mit 2 Tropfen verdünnter Schwefelsäure versetzen. Es fällt ein weißer Niederschlag aus.

Abb.
1. Schritt

Vorbereitung

Abb.
2. Schritt

Strontiumchlorid in etwas Wasser lösen und mit 2 Tropfen verdünnter Schwefelsäure versetzen. Es fällt ein weißer Niederschlag aus.

Fällung als Chromat

Im Gegensatz zu Barium fällt SrCrO4 erst aus alkalischer Lösung (pH > 7). Der Grund für diese pH-Abhängigkeit ist in dem Chromat-Dichromat-Gleichgewicht begründet (siehe Barium). In neutraler Lösung liegt dieses Chromat-Gleichgewicht bereits vollständig auf der Chromat-Seite, wodurch die Chromat-Konzentration groß genug wird, als dass das Löslichkeitsprodukt ( L= 10 4,4 mol 2 / l 2 ) überschritten wird. Oft ist jedoch nur eine Trübung erkennbar, insbesondere wenn die Lösungen nicht sehr konzentriert sind.

Sr2++ CrO42 SrCrO4 (gelb)

In Essigsäure ist das SrCrO4 wieder löslich.

1. Schritt

Vorbereitung

2. Schritt

Strontiumchlorid in etwas Wasser lösen und mit 2 Tropfen Kaliumdichromatlösung versetzen. Die Lösung ist gelb, es fällt noch kein Niederschlag aus.

3. Schritt

Nach Zugabe von einigen Tropfen Natronlauge wird die Lösung trübe.

Abb.
1. Schritt

Vorbereitung

Abb.
2. Schritt

Strontiumchlorid in etwas Wasser lösen und mit 2 Tropfen Kaliumdichromatlösung versetzen. Die Lösung ist gelb, es fällt noch kein Niederschlag aus.

Abb.
3. Schritt

Nach Zugabe von einigen Tropfen Natronlauge wird die Lösung trübe.

Rechnerische Herleitung

Seite 2 von 2>