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Nachweis von Silber

Silber - Wissenswertes

Systematik:
Silber steht in der Gruppe 11 (I. Nebengruppe) des Periodensystems und gehört damit wie Kupfer und Gold zu den Münzmetallen. Silber kommt in seinen Verbindungen in den Oxidationsstufen +I (d10), +II und +III vor, wobei die einwertige die stabilste ist.
Vorkommen/Synthese:
Silber kommt in der Natur sowohl gediegen als auch in Verbindungen vor. Die wichtigsten sulfidischen Silbererze sind Silberglanz (Argentit), Ag2S, und die Rotgültigerze, Ag3AsS3, Ag3SbS3 . Der Silbergehalt in den Erzen ist sehr gering, deshalb ist eine Anreicherung z.B. durch Cyanidlaugerei oder andere Verfahren notwendig. So enthält z.B. der Anodenschlamm der Kupferraffination beträchtliche Silbermengen.Die Reindarstellung des Metalls erfolgt aus Rohsilber auf elektrolytischem Wege.
Eigenschaften:
Silber ist unter den Edelmetallen das häufigste und auf Grund seines Vorkommens in gediegener Form schon seit ältesten Zeiten bekannt. Es ist weniger reaktiv als Kupfer, leitet die Wärme und den Strom noch besser als dieses und lässt sich zu feinsten Folien und Drähten verarbeiten.
Verwendung:
Wegen seiner Korrosionsbeständigkeit wird es zur Herstellung von Geldmünzen verwendet. Verwendung findet meist nicht das weiche Silber selbst, sondern vor allem die Legierungen mit Kupfer, die das Metall härter machen und trotzdem seinen typischen Glanz erhalten. Diese Legierungen werden für Münzen, Schmuck- und Ziergegenstände verwendet. Silber wird weiterhin benötigt für das Versilbern von Gegenständen, die Herstellung von Spiegeln, die fotografische und Elektronikindustrie.
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