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Nachweis von Natrium

Nachweis von Natrium

Spektroskopischer Nachweis

In Wasser sind fast alle Natriumsalze leicht löslich. Im Trennungsgang wird es deshalb nicht gefällt und befindet sich in der löslichen Gruppe.

Natrium-Ionen färben die entleuchtete Flamme des Bunsenbrenners intensiv gelb. Im Spektroskop erscheint die Na-Linie bei 589 nm als Doppellinie. Diese Flammenfärbung wird bereits von geringsten Natriummengen verursacht und muss deshalb mindestens eine Minute anhalten, wenn Na+ als gefunden gelten soll.

Hinweis
Natrium ist ubiquitär, das bedeutet, es ist in Spuren überall zu finden. Die Flammenfärbung ist nur dann ein sicherer Nachweis, wenn alle Geräte und Reagenzien vorher auf Natriumspuren getestet wurden.Die Ausführung von weiteren Nachweisreaktionen ist zu empfehlen. Es eignen sich die Fällungsreaktionen mit Magnesiumuranylacetat oder Hexahydroxoantimonat.
1. Schritt

Vorbereitung

2. Schritt

Die Probe wird in einigen Tropfen verdünnter Salzsäure gelöst.

3. Schritt

Ein fabrikneues Magnesiastäbchen wird in der entleuchteten Bunsenbrennerflamme geglüht, bis sich keine Flammenfärbung mehr zeigt.

4. Schritt

Mit dem glühenden Magnesiastäbchen wird die Probelösung verdampft, so dass der Dampf in die Luftansaugöffnung des Bunsenbrenners zieht.

5. Schritt

Es zeigt sich eine charakteristische gelbe Flammenfärbung.

6. Schritt

Im Spektroskop beobachtet man eine Linie bei 589 nm.

Abb.
1. Schritt

Vorbereitung

Abb.
2. Schritt

Die Probe wird in einigen Tropfen verdünnter Salzsäure gelöst.

Abb.
3. Schritt

Ein fabrikneues Magnesiastäbchen wird in der entleuchteten Bunsenbrennerflamme geglüht, bis sich keine Flammenfärbung mehr zeigt.

Abb.
4. Schritt

Mit dem glühenden Magnesiastäbchen wird die Probelösung verdampft, so dass der Dampf in die Luftansaugöffnung des Bunsenbrenners zieht.

Abb.
5. Schritt

Es zeigt sich eine charakteristische gelbe Flammenfärbung.

Abb.
6. Schritt

Im Spektroskop beobachtet man eine Linie bei 589 nm.

Natrium-Ionen bilden in neutraler oder schwach essigsaurer Lösung mit Magnesiumuranylacetat leicht gelbgefärbte Kristalle mit typischer Form. Unter dem Mikroskop sind Oktaeder oder Dodekaeder mit rhombischer Struktur zu erkennen.

Na++ Mg2++ 3UO22++ 9CH3COO H 2 O MgNa(UO2)3(CH3COO)9 · 9H2O

Diese Reaktion kann als mikrochemischer Nachweis auf der Tüpfelplatte oder gleich auf einem Objektträger mit jeweils einem Tropfen der entsprechenden Lösungen ausgeführt werden. Lithium-Ionen können stören.

Fällung mit Kaliumhexahydroxoantimonat(V)

Na++ [Sb(OH)6] Na[Sb(OH)6]

Es bildet sich das weiße, körnig kristalline Natriumhexahydroxoantimonat(V).

Hinweis
Der Nachweis ist jedoch etwas unempfindlich, d.h. die Na+-Konzentration darf nicht zu gering sein. Die Lösung muss schwach alkalisch sein (KOH); NH4+ und Mg2+ stören sowie fast alle anderen Metallionen. Daher kann dieser Nachweis nur im Trennungsgang genutzt werden.
1. Schritt

Vorbereitung

2. Schritt

Natriumchlorid in etwas Wasser lösen und mit 5 Tropfen alkalischer Kaliumstannat-Lösung versetzen. Es bildet sich zunächst eine Trübung und langsam fällt ein weißer Niederschlag aus.

Abb.
1. Schritt

Vorbereitung

Abb.
2. Schritt

Natriumchlorid in etwas Wasser lösen und mit 5 Tropfen alkalischer Kaliumstannat-Lösung versetzen. Es bildet sich zunächst eine Trübung und langsam fällt ein weißer Niederschlag aus.

Die Reagenzlösung erzeugt man aus Kaliumantimonat, das man in 1 M KOH und verdünnter H2O2-Lösung kurz aufkocht, wobei vorhandenes Antimonit aufoxidiert wird. Nach dem Abkühlen wird die klare abdekantierte Lösung verwendet. Der Niederschlag bildet sich nur langsam und ist feinkristallin.

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