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Nachweis von Magnesium

Nachweis von Magnesium

Magnesium - Wissenswertes

Systematik:
Magnesium steht in der Gruppe 2 (II. Hauptgruppe) des Periodensystems (Erdalkalimetalle).
Vorkommen/Synthese:
Magnesium kommt in der Natur in Silikaten (Olivin, Mg2[SiO4]), Carbonaten (Dolomit, MgCO3·CaCO3 ) und Sulfaten (Kieserit, MgSO4·H2O) vor.Elementares Magnesium wird hauptsächlich durch Schmelzflusselektrolyse von wasserfreiem MgCl2 gewonnen.
Eigenschaften:
Das Metall überzieht sich an der Luft mit einer Oxidschicht, die eine weitere Korrosion verhindert. Bei höheren Temperaturen verbrennt Magnesium mit blendend weißem Licht.MgSO4 und MgCrO4 sind im Vergleich zu den entsprechenden Salzen der schwereren Homologen (Ca, Sr, Ba) leichter löslich, das Hydroxid dagegen ist schwerer löslich. Schwerlöslich sind ebenso Magnesiumphosphat, -carbonat und -fluorid. Das Löslichkeitsverhalten ist somit den Lithium-Salzen sehr ähnlich.
Verwendung:
Magnesium wird als Leichtmetall (um 78 % leichter als Stahl) in Legierungen vor allem im Flugzeug- und Automobilbau eingesetzt. In der organischen Chemie haben Grignard-Verbindungen (RMgX, R = Alkyl-Rest, X = Halogen) eine große Bedeutung.
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