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Nachweis von Kupfer

Nachweis von Kupfer

Vorkommen im Trennungsgang

Im Trennungsgang fällt Kupfer in der Schwefelwasserstoff-Gruppe als schwarzes Kupfer(II)-sulfid aus, das in gelbem Ammoniumpolysulfid bzw. alkalischen Lösungen nahezu unlöslich ist.

Nachweis von Kupfer als blauer Tetramminkupfer(II)-Komplex

Der nach dem Digerieren mit gelber Ammoniumpolysulfid-Lösung (oder alternativ einer Lösung aus LiOH und KNO3) erhaltene Rückstand der Schwefelwasserstoff-Gruppe wird in Salzsäure gelöst und mit Ammoniak alkalisch gemacht. Bei Anwesenheit von Kupfer färbt sich die Lösung intensiv blau.

1. Schritt

Vorbereitung

2. Schritt

Die Probe (Niederschlag der H2S-Gruppe nach dem Digerieren mit Ammoniumpolysulfid) wird in verdünnter Salzsäure gelöst.

3. Schritt

Die Analysenprobe wird tropfenweise mit Ammoniakwasser versetzt, nach Zugabe weniger Tropfen fällt zunächst hellblaues Kupfer(II)-hydroxid aus.

4. Schritt

Eine weitere Zugabe von verdünntem Ammoniakwasser führt zur Bildung einer Lösung des Tetramminkupfer(II)-Komplexes.

Abb.
1. Schritt

Vorbereitung

Abb.
2. Schritt

Die Probe (Niederschlag der H2S-Gruppe nach dem Digerieren mit Ammoniumpolysulfid) wird in verdünnter Salzsäure gelöst.

Abb.
3. Schritt

Die Analysenprobe wird tropfenweise mit Ammoniakwasser versetzt, nach Zugabe weniger Tropfen fällt zunächst hellblaues Kupfer(II)-hydroxid aus.

Abb.
4. Schritt

Eine weitere Zugabe von verdünntem Ammoniakwasser führt zur Bildung einer Lösung des Tetramminkupfer(II)-Komplexes.

Mit Ammoniak bildet sich zunächst ein hellblauer Niederschlag von Cu(OH)2 , der sich im Ammoniaküberschuss unter Bildung des stabilen, tiefblauen Tetramminkupfer(II)-Komplexes, [Cu(NH3)4(H2O)2]2+ löst.

Cu2++ 4NH3+ 2H2O [Cu(NH3)4(H2O)2]2+

Die Farbvertiefung ist darauf zurückzuführen, dass Ammoniak im Vergleich mit Wasser ein viel stärkeres Ligandenfeld erzeugt. Diese Reaktion ist ein empfindlicher Kupfernachweis.

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