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Nachweis von Chrom

Chrom - Wissenswertes

Systematik:
Chrom steht in der Gruppe 6 (VI. Nebengruppe) des Periodensystems. Es kann in seinen Verbindungen in allen Oxidationsstufen zwischen +I und +VI vorkommen, die häufigsten sind +II, +III und +VI.
Vorkommen/Synthese:
In der Natur kommt Chrom als Rotbleierz (Krokoit) PbCrO4 , und vor allem als Chromeisenstein (Chromit) FeCr2O4 , vor. Ausschließlich letzteres dient zur Gewinnung von Chrom und allen Chrom-Verbindungen.
Eigenschaften:
Chrom-Metall passiviert sich an der Oberfläche und wird dadurch an der Luft nicht oxidiert. Chrom(II)-Verbindungen sind sehr starke Reduktionsmittel. Die gelben Chromat-Ionen CrO42 kondensieren in saurer Lösung zu den orange bis rot gefärbten Di- bzw. Polychromaten (Bildung von Isopolysäuren, siehe auch Chromat-Dichromat-Gleichgewicht). Exkurs: Toxizität von Metallen: Chrom
Verwendung:
Chrom dient wegen seiner Widerstandsfähigkeit und seines Glanzes als Metallüberzug und ist wichtigster Bestandteil von nichtrostenden Legierungen (V2A-Stahl enthält 15-20 % Chrom).Dichromate werden in Verchromungsbädern und als Oxidationsmittel benötigt.
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