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Nachweis von Aluminium

Nachweis von Aluminium

Vorkommen im Trennungsgang

Aluminium fällt in der Urotropin-Gruppe als weißes Al(OH)3 , das in Säuren und Basen infolge seines amphoteren Charakters löslich ist.

Nachweis als fluoreszierender Morin-Komplex

Die essigsaure Probelösung bildet mit Morin eine gelblich-grüne Verbindung, die unter UV-Licht stark fluoresziert. Der Aluminiumnachweis ist relativ sicher, wenn die Fluoreszenz in Eisessig beständig ist und bei starkem Ansäuern mit halbkonzentrierter Salzsäure verschwindet.

1. Schritt

Vorbereitung

2. Schritt

Die Fluoreszenz kann nur im Vergleich zu einer aluminiumfreien Lösung (Blindprobe) sicher beurteilt werden. Dazu wird die essigsaure Probelösung (links) und eine Mischung der verwendeten Nachweisreagenzien (Essigsäure ohne Probe, rechts) vorbereitet.

3. Schritt

Einige Tropfen der essigsauren Probelösung (links) und einer Blindprobe (dest. Wasser, rechts) werden auf eine Tüpfelplatte gegeben.

4. Schritt

Das gleiche Volumen einer gesättigten Lösung von Morin in Methanol wird zu der Probe und der Blindprobe getropft.

5. Schritt

Bei Tageslicht intensiviert sich die Farbe der aluminiumhaltigen Probe.

6. Schritt

Unter Bestrahlung mit UV-Licht ist eine intensive Fluoreszenz der aluminiumhaltigen Probe zu erkennen, die Blindprobe darf nicht fluoreszieren.

7. Schritt

Bei Zugabe einiger Tropfen halbkonz. Salzsäure verschwindet die Fluoreszenz.

Abb.
1. Schritt

Vorbereitung

Abb.
2. Schritt

Die Fluoreszenz kann nur im Vergleich zu einer aluminiumfreien Lösung (Blindprobe) sicher beurteilt werden. Dazu wird die essigsaure Probelösung (links) und eine Mischung der verwendeten Nachweisreagenzien (Essigsäure ohne Probe, rechts) vorbereitet.

Abb.
3. Schritt

Einige Tropfen der essigsauren Probelösung (links) und einer Blindprobe (dest. Wasser, rechts) werden auf eine Tüpfelplatte gegeben.

Abb.
4. Schritt

Das gleiche Volumen einer gesättigten Lösung von Morin in Methanol wird zu der Probe und der Blindprobe getropft.

Abb.
5. Schritt

Bei Tageslicht intensiviert sich die Farbe der aluminiumhaltigen Probe.

Abb.
6. Schritt

Unter Bestrahlung mit UV-Licht ist eine intensive Fluoreszenz der aluminiumhaltigen Probe zu erkennen, die Blindprobe darf nicht fluoreszieren.

Abb.
7. Schritt

Bei Zugabe einiger Tropfen halbkonz. Salzsäure verschwindet die Fluoreszenz.

Aluminiumionen bilden in essigsaurer Lösung mit Morin unter Deprotonierung einen Chelatkomplex. Durch Zugabe von halbkonzentrierter Salzsäure steigt die Säurestärke, der Ligand wird protoniert, was im Sinne einer Rückreaktion zur Zerstörung des fluoreszierenden Aluminiumkomplexes führt.

Hinweis
Natriumionen zeigen mit Morin ebenfalls eine Fluoreszenz. Wird Aluminium aus dem Niederschlag der Urotropin-Gruppe mit starken Laugen als Tetrahydroxoaluminat, [Al(OH)4]- , gelöst, muss deshalb immer KOH - niemals NaOH - verwendet werden! Eine Blindprobe mit der verwendeten KOH ist bei diesem Nachweis grundsätzlich durchzuführen.

Eine ähnliche Fluoreszenz zeigen auch andere, meist drei- und vierwertige Metallionen wie In3+, Ga3+, Sc3+, Zr4+, Be2+, die allerdings stark pH-abhängig ist.

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