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Nachweis von Sulfat

Nachweis von Sulfat

Fällung als Bariumsulfat

Die klare Lösung des Sodaauszugs wird mit Salzsäure angesäuert (mit pH-Papier prüfen!) und tropfenweise mit 2 N Bariumchloridlösung versetzt. Bei Anwesenheit von Sulfat fällt ein weißer, feinkristalliner Niederschlag aus, der sich auch in heißer, konzentrierter Salzsäure nicht löst.

1. Schritt

Vorbereitung

2. Schritt

Die Probelösung wird mit Salzsäure angesäuert.

3. Schritt

Die saure Lösung wird tropfenweise mit 2 N Bariumchloridlösung versetzt.

4. Schritt

Bei Anwesenheit von Sulfat fällt weißes, feinkristallines Bariumsulfat aus.

Abb.
1. Schritt

Vorbereitung

Abb.
2. Schritt

Die Probelösung wird mit Salzsäure angesäuert.

Abb.
3. Schritt

Die saure Lösung wird tropfenweise mit 2 N Bariumchloridlösung versetzt.

Abb.
4. Schritt

Bei Anwesenheit von Sulfat fällt weißes, feinkristallines Bariumsulfat aus.

In Salzsäure bei einem pH-Wert von 1 - 2 fällt aus einer sulfathaltigen Lösung mit Bariumionen weißes Bariumsulfat in Form sehr kleiner Kristalle aus. Bariumsulfat ist das einzige schwerlösliche Bariumsalz, das auch in heißer konzentrierter Salzsäure unlöslich ist.

SO42+ Ba2+ BaSO4

Unter den angegebenen Bedingungen ist die Fällung von BaSO4 ein sicherer Nachweis auf Sulfat.

Hinweis
Man beachte, dass auch Bleisulfat schwerlöslich ist, und Sulfat oftmals nicht oder nicht vollständig im Sodaauszug aufgeschlossen wird. Wenn Blei in der Analyse vorliegt, ist der Sodaauszug besonders sorgfältig - evtl. zweimal - auszuführen.
Bei einem pH-Wert von 1 - 2 fallen auch BaF2 und Ba[SiF6] als weiße Niederschläge aus, die aber grobkristallin sind und sich in heißer, halbkonzentrierter Salzsäure lösen.
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