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Nachweis von Phosphat

Nachweis von Phosphat

Fällung von Ammoniumphosphatomolybdat

Die Lösung des Sodaauszugs wird mit konzentrierter Salpetersäure stark angesäuert und tropfenweise mit Ammoniummolybdatlösung versetzt. Bei Anwesenheit von Phosphat bildet sich ein gelber Niederschlag.

1. Schritt

Vorbereitung

2. Schritt

Die Lösung des Sodaauszugs wird mit konz. Salpetersäure angesäuert.

3. Schritt

Zutropfen von Ammoniummolybdatlösung zur salpetersauren Lösung.

4. Schritt

Erwärmen der gelben Lösung im Wasserbad.

5. Schritt

Es bildet sich ein gelber Niederschlag von Ammoniummolybdophosphat.

Abb.
1. Schritt

Vorbereitung

Abb.
2. Schritt

Die Lösung des Sodaauszugs wird mit konz. Salpetersäure angesäuert.

Abb.
3. Schritt

Zutropfen von Ammoniummolybdatlösung zur salpetersauren Lösung.

Abb.
4. Schritt

Erwärmen der gelben Lösung im Wasserbad.

Abb.
5. Schritt

Es bildet sich ein gelber Niederschlag von Ammoniummolybdophosphat.

In stark saurer Lösung bildet sich aus Phosphat und Molybdat, MoO42, gelbes, kristallines Ammoniummolybdophosphat, das Ammoniumsalz einer Heteropolysäure.

H 2 PO 4 - + 12 MoO 4 2- + 22 H + + 3 NH 4 + ( NH 4 ) 3 [ P ( Mo 3 O 10 ) 4 aq ] + 12 H 2 O

Silicat, SiO44, und Arsenat(V), AsO43, stören den Ammoniummolybdat-Nachweis. Arsen kann durch eine Schwefelwasserstofffällung und Silicat durch Abrauchen mit Flusssäure gegebenenfalls vorher abgetrennt werden. Alternativ kann PO43 als Zirconiumphosphat nachgewiesen werden.

Fällung als Zirconiumphosphat

Die Lösung des Sodaauszugs wird mit konzentrierter Salzsäure stark angesäuert und tropfenweise mit Zirconylchloridlösung versetzt. Bei Anwesenheit von Phosphat bildet sich ein weißer Niederschlag, der bei verdünnten Lösungen erst aus der heißen Lösung fällt.

1. Schritt

Vorbereitung

2. Schritt

Die Lösung des Sodaauszugs wird mit konz. Salzsäure angesäuert.

3. Schritt

Tropfenweise Zugabe von Zirconylchlorid-Lösung.

4. Schritt

Bildung eines weißen, flockigen Niederschlages.

Abb.
1. Schritt

Vorbereitung

Abb.
2. Schritt

Die Lösung des Sodaauszugs wird mit konz. Salzsäure angesäuert.

Abb.
3. Schritt

Tropfenweise Zugabe von Zirconylchlorid-Lösung.

Abb.
4. Schritt

Bildung eines weißen, flockigen Niederschlages.

Phosphat bildet mit Zirconylchlorid einen weißen Niederschlag von Zirconiumphosphat, Zr3(PO4)4 , der sich auch in heißer, konzentrierter Salzsäure nicht löst.

4PO43+ 3ZrO2++ 6H+ Zr3(PO4)4+ 3H2O

ZrO2+ bildet mit vielen Anionen weiße Niederschläge, doch nur Zr3(PO4)4 ist in konzentrierter Salzsäure stabil.

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