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Metallorganische Elementarschritte

Oxidative Kupplung - Reduktive Spaltung

Abb.
Reaktionsprinzip

Hinweis

In oxidativen Kupplungsreaktionen setzen sich Alkene oder Alkine nach π-Komplexbildung unter C-C-Bindungsknüpfung zu Metallacyclen um. Bei der Reaktion geht das Metall in eine um zwei Einheiten höhere Oxidationsstufe über.

Die umgekehrte Reaktion tritt seltener auf und wird als reduktive Spaltung oder reduktive Fragmentierung bezeichnet.

Alkine gehen leichter oxidative Kupplungsreaktionen ein als Alkene. Auch andere ungesättigte Substrate wie Heteroolefine und -alkine sind oxidativen Kupplungsreaktionen zugänglich. Mit den hier beschriebenen oxidativen Kupplungen verwandt sind Reaktionen, bei denen ein Carben-Olefin-Komplex in einen Metallacyclobutan-Komplex übergeht:

Beispiele
  • Bildung eines Nickelacyclopentan-Komplexes:

L = PPh3

  • Bildung eines Rhodacyclopenten-Komplexes:

acac = Acetylacetonat, py = Pyridin

  • Bildung eines Ferracyclopentadien-Komplexes:

L = PMe3

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