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Hydrocyanierung, -silylierung und -aminierung

Hydrosilylierung

Die Hydrosilylierung von Olefinen gemäß folgendem allgemeinen Schema führt zu Alkylsilanen.

Hydrosilylierungen einfacher Olefine sind mit ca. 160 kJmol-1 exotherm. Werden substituierte Olefine eingesetzt, folgt die Addition im Allgemeinen der Anti-Markovnikov-Regel, das heißt, die Produkte erhalten terminale Silylgruppen. Generell werden terminale Doppelbindungen leichter hydrosilyliert als innere.Als Präkatalysatoren haben sich Hexachloroplatinsäure, gelöst in Isopropanol, (Speier-Katalysator) und Karstedt-Katalysatoren (H2PtCl6 und Divinyldisiloxane wie (CH2=CH)Me2Si-O-SiMe2(CH=CH2)) bewährt. In Karstedt-Katalysatoren konnte der folgende zweikernige Platin(0)-Komplex nachgewiesen werden:

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Abb.1
Abb.2
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