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Vinylchlorid

Reaktivität von Vinylchlorid

Polymerisation

Die Polymerisation von Vinylchlorid wurde in Deutschland erstmalig 1912 von Klatte erfolgreich durchgeführt. Sie erfolgt radikalisch in Gegenwart von Peroxiden.

Die Polymerisation wird in wässriger Emulsion oder Suspension durchgeführt. Es entsteht festes Polyvinylchlorid (PVC), das je nach Gehalt an zugesetztem Weichmacher als Hart- oder Weich-PVC eingesetzt wird. PVC hat eine geringe Thermostabilität (Erweichungstemperatur liegt bei 80 °C), die durch Zusätze verbessert werden kann. Ebenso kann die Alterungs- und Witterungsbeständigkeit durch Zusätze verbessert werden.

Anwendung findet PVC zur Herstellung von Haushaltsgegenständen, Fensterrahmen, Verpackungsmaterialien, Platten, Rohre, Apparateauskleidungen usw. Durch Zusatz von Weichmachern wie Phthalsäureestern oder Adipinsäureestern erhält man Weich-PVC mit hoher Elastizität für Schläuche, Fußbodenbeläge u.a.

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