zum Directory-modus

Triethylaluminium

Synthese von Triethylaluminium

Technische Darstellung

Direktverfahren

Das Direktverfahren ist ein Zweistufenprozess, bestehend aus der Hydrierung und der Hydroaluminierung.

Nach K. Ziegler wird bei der Hydroaluminierung Aluminium mit Wasserstoff, Ethen und Spuren von Triethylaluminium, bei erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur, umgesetzt.

2Al+ 3H2+ 4AlEt3 160°C20MPa 6Et2ALH Hydrierung 6Et2ALH+ 6H2CCH2 110°C10MPa 6AlEt3 Hydroaluminierung 2Al+ 3H2+ 6H2CCH2 2AlEt3 Gesamtreaktion
Weiteres Verfahren

Eine weitere technische Synthese ist die Umsetzung von Aluminium mit Ethylchlorid, die im ersten Reaktionsschritt zu einem Sesquichlorid umgesetzt werden.

2Al+ 3EtCl EtAlCl2,Et2AlCl

Versetzt man das Sesquichlorid mit Natriumchlorid, so bildet es mit EtAlCl2 einen schwerflüchtigen Komplex.

EtAlCl2+ NaCl Na[AlEtCl3]

Aluminiumdiethylchlorid kann aus dem Reaktionsgemisch abdestilliert werden, anschließend wird daraus mit Natrium Triethylaluminium synthetisiert.

3Et2AlCl+ 3Na 2+ Al+ 3NaCl

Aluminium und Natriumchlorid fallen als Niederschlag aus.

Darstellung im Labor

Bei der Synthese von Triethylaluminium im Labormaßstab setzt man Aluminium(III)-chlorid mit Ethylmagnesiumchlorid (Grignard-Verbindungen) um.

AlCl3+ 3C2H5MgCl Al(C2H5)3+ 3MgCl2

Eine weitere Darstellungsmethode ist die Reaktion von Aluminiumhydrid und Ethen.

AlH3+ 3H2CH2 Al(C2H5)3
Seite 3 von 7