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Quecksilber(I)-chlorid

Quecksilber(I)-chlorid

Verbindung

  • Quecksilber(I)-chlorid Kalomel
  • engl.: mercury(I) chloride mercurous chloride, calomel
  • Hg2Cl2
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Dimerer Aufbau von Quecksilber(I)-chlorid
Tetragonale Elementarzelle von Hg2Cl2
  • Quecksilber(I)-chlorid ist eine weiße, im sublimierten Zustand faserig-kristalline Substanz, die geruch- und geschmacklos ist und sich am Licht dunkel färbt (Metallabscheidung).
  • Übergießt man Hg2Cl2 mit Ammoniakwasser, tritt unter Schwarzfärbung Disproportionierung zu [Hg(NH2)]Cl und Hg ein. Auf diese Reaktion geht der Name Kalomel (von griechisch kalos melas "schön schwarz") zurück.
  • Diese Quecksilber(I)-Verbindung löst sich schlecht in Wasser, Alkohol und Ether, gut hingegen in Benzol, Pyridin und heißen Säuren.
  • Kalomel (Hg2Cl2 ) ist ein Dimer mit einer kovalenten Hg-Hg-Bindung. Aufgrund dieses Strukturmerkmales ist Kalomel diamagnetisch ( HgCl wäre paramagnetisch).
  • Quecksilber(I)-chlorid ist Bestandteil von Kalomel-Elektroden.
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