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Essigsäure

Kontext und Literatur zu Essigsäure

Aliphatische Monocarbonsäuren

Essigsäure gehört zur Stoffklasse der gesättigten aliphatischen Monocarbonsäuren H-[CH2]n-COOH ( n = 0, 1, 2, ...).

Tab.1
n Name der Säure Trivialname Formel
0 Methansäure Ameisensäure H-COOH
1 Ethansäure (Methancarbonsäure) Essigsäure H3C-COOH
2 Propansäure (Ethancarbonsäure) Propionsäure H-[CH2]2-COOH
3 Butansäure (Propancarbonsäure) Buttersäure H-[CH2]3-COOH
4 Pentansäure (Butancarbonsäure) Valeriansäure H-[CH2]4-COOH
9 Decansäure (Nonancarbonsäure) Caprinsäure H-[CH2]9-COOH
11 Dodecansäure (Undecancarbonsäure) Laurinsäure H-[CH2]11-COOH

Die einzige Säure in dieser Reihe, die sich leicht zu Kohlenstoffdioxid und Wasser oxidieren lässt, ist die Ameisensäure.

Komplexverbindungen

Acetate können Metalle komplexieren, wobei mehrere Koordinationstypen (z.B. monodentat, bidentat und verbrückend) auftreten.

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Abb.1
[PtCl2(O2CMe)2(en)], en = Ethylendiamin

Platin-Komplex mit zwei monodentaten Acetatoliganden in gegenseitiger trans-Position

Abb.2
[Re(O2CMe)(O)3(MeCN)]

Rhenium-Komplex mit einem bidentaten Acetatoliganden

Abb.3
[Cr2(O2CMe)4(H2O)2 ]

Chrom-Zweikernkomplex mit vier verbrückenden Acetatoliganden und einer Cr-Cr-Vierfachbindung

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