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Bleidioxid

Kontext und Literatur zu Blei(IV)-oxid

Blei(IV)-Verbindungen

Andere wichtige Blei(IV)-Verbindungen sind Bleitetraacetat, Pb(OOCCH3)4 , Bleitetraethyl, Pb(C2H5)4 , sowie Mennige, Pb3O4 .

Der Bleiakkumulator

Akkumulatoren sind regenerierbare, galvanische Elemente, bei denen der Redoxvorgang, der bei der Stromentnahme abläuft, durch Anlegen einer äußeren Spannung umgekehrt abläuft. Der gebräuchlichste Akkumulator (kurz: Akku) ist der Bleiakkumulator, der als Autobatterie Verwendung findet. Er besteht aus einer Bleischwamm-Anode (keine Wasserstoffentwicklung infolge Überspannung des Wasserstoffs am Blei) und einer Bleidioxid-Kathode. Als Elektrolyt dient 20 bis 30 %ige Schwefelsäure.

Abb.1

Verbindet man die beiden Elektroden leitend miteinander, so fließt aufgrund des vorhandenen Potenzials ein Elektrodenstrom von 2 V vom Blei zum Bleidioxid, unter gleichzeitiger Bildung von Blei(II)-sulfat an beiden Elektroden.   Anodenvorgang:

Pb+ SO42 PbSO4+ 2e

Kathodenvorgang:

PbO2+ 4H++ SO42+ 2e PbSO4+ 2H2O

Gesamtgleichung:

Pb+ PbO2+ 2H2SO4 2PbSO4+ 2H2O

Der Entladevorgang ist eine exotherme Reaktion. Da beim Entladen Schwefelsäure verbraucht und Wasser gebildet wird, kann durch Dichtemessungen der Schwefelsäure der Ladezustand des Akkus überprüft werden.

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