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Ammoniak

Kontext zu Ammoniak

Stickstoff-Wasserstoff-Verbindungen

Weitere wichtige Verbindungen, die nur Stickstoff und Wasserstoff enthalten, sind Hydrazin, N2H4 (Abb. 1) , Diimin, N2H2 (Abb. 2) und Stickstoffwasserstoffsäure, N3H (Abb. 3) .

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Abb.1
Hydrazin, N2H4
Abb.2
Diimin, N2H2
Abb.3
Stickstoffwasserstoffsäure, HN3

Die Elemente der 5. Hauptgruppe des Periodensystems Phosphor, Arsen, Antimon und Bismut bilden schwerere Homologe zum Ammoniak, die Phosphan (Phosphin), PH3 , Arsan (Arsin), AsH3 , Stiban (Stibin), SbH3, und Bismutan, BiH3, genannt werden. In Klammern ist der ältere, aber noch zulässige Name angegeben. Demgegenüber wird der systematische Name Azan für NH3 normalerweise nicht verwendet.

Derivate des Ammoniaks

Das Ersetzen von H-Atomen durch Halogene führt zu Halogenaminen. Es gibt Monohalogenamine, NH2X, Dihalogenamine, NHX2, und Stickstofftrihalogenide, NX3 (X = F, Cl, Br, I).Wird ein H-Atom durch eine Hydroxy-Gruppe, OH-, ersetzt, liegt Hydroxylamin, NH2OH, vor.Die Substitution von H-Atomen durch organische Reste R (R = Alkyl, Aryl,...) führt zu organischen Aminen. Es werden primäre, NH2R, sekundäre, NHR2, und tertiäre, NR3, Amine unterschieden.

Anilin, NH2Ph, (Abb. 4) ist ein Beispiel für ein primäres Amin.

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Abb.4
Anilin, H5C6-NH2
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