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Viren

Das Influenzavirus

Das Influenzavirus gehört zur Familie der Orthomyxoviridae und wird hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion oder durch direkten Kontakt mit infizierten Personen übertragen. Die Grippe-Erkrankung ähnelt in der Anfangsphase einer Erkältungskrankheit (grippaler Infekt, der von anderen Erregern übertragen wird): Müdigkeit, Kopf- und Muskelschmerzen, Rhinitis (Schnupfen), Pharyngitis (Halsentzündung) sowie trockener Husten. Schwere Infekte gehen mit hohem Fieber und Schüttelfrost einher und können bei immungeschwächten und alten Menschen oder Kindern auch zum Tod führen. Besonders schwere Epidemien, wie z.B. in der Zeit von 1918 bis 1920 (spanische Grippe), fielen Millionen von Menschen zum Opfer.

Influenzaviren sind extrem wandlungsfähig, da diese Viren ein segmentierte Erbgut (unterteilte RNA-Stränge) besitzen. Durch antigenic shift können sich bei Mischinfektionen mit mehreren Erregern neue genetische Kombinationen (Reassortanten) bilden, für die in der Bevölkerung keine Immunität besteht.

Abb.1
Elektronenmikroskopische Aufnahme von Influenzaviren
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