zum Directory-modus

Transkription bei Prokaryonten

Posttranskriptionale Modifikationen der rRNA

tRNA und rRNA werden nicht in Proteine übersetzt. Hier ist die RNA selbst das funktionelle Molekül.

Der größte Teil der prokaryontischen DNA wird über eine mRNA in Proteine übersetzt, es gibt allerdings auch Nucleotidbereiche, die in RNA transkribiert werden, ohne anschließend in Proteine übersetzt zu werden. Hier erfüllen die RNA-Moleküle selbst wichtige Zellfunktion wie beispielsweise bei der rRNA oder der tRNA, die beide an der Proteinsynthese beteiligt sind.

Die Struktur dieser RNA-Typen wird im Gegensatz zur mRNA nachträglich verändert. Den Übergang von der transkribierten RNA, dem so genannten Primärtranskript (30S-prä-rRNA), zur funktionstüchtigen rRNA oder tRNA nennt man Spleißen. Dabei kommt es im Falle der rRNA zu Spaltungen im Primärtranskript durch die Ribonuclease III. Diese sind notwendig, da das Primärtranskript aus verschiedenen Arten von rRNA sowie dazwischenliegenden tRNAs besteht. Im Anschluss an die Spaltung der RNA wird diese an bestimmten Stellen methyliert. Auch die tRNA erlangt ihre funktionelle Form erst nach Abspaltung der endständigen Nucleotide.

Seite 12 von 13