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Transkription bei Prokaryonten

Die Elongationsphase

Während der Elongation wird die DNA in mRNA umgeschrieben: Bevor die RNA-Polymerase mit der Elongation beginnen kann, muss sich der σ-Faktor ablösen. Erst dann verlässt das Core-Enzym den Promotorbereich und fährt den DNA-Strang entlang. Dabei wird mit jeder Fortbewegung des Core-Enzyms ein neues Stück DNA entwunden. Gleichzeitig bildet die DNA hinter dem Core-Enzym wieder die doppelhelicale Struktur. Die Fortbewegung des Elongationskomplexes vollzieht sich nicht mit einer gleichförmigen Geschwindigkeit, sondern ähnelt eher der Bewegung einer Raupe: Das vordere Ende des Core-Enzyms verharrt an einer Stelle, während das hintere Ende sich weiterbewegt. Daraus resultiert eine Verkürzung des Elongationskomplexes von ca. 35 auf 27 Basenpaare. Anschließend dehnt sich das vordere Ende sprunghaft aus, so dass wieder die ursprüngliche Größe von 35 Basenpaaren erreicht wird. Das Wachstum der mRNA erfolgt jedoch weitgehend gleichmäßig. Kommt es zu einem völligen Stillstand des Elongationskomplexes, so schneidet die RNA-Polymerase ein etwa 9 Nucleotide langes Stück der gerade synthetisierten mRNA ab und startet einen neuen Synthese. Dazu bedarf es der Hilfe von Elongationsfaktoren wie z.B. Gre A und Gre B. Erst durch die Bindung dieser Proteine an den Elongationskomplex ist ein Abschneiden der mRNA möglich.

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