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Pflanzengentechnik

Züchterische Kontrolle

Durch die züchterische Kontrolle wird die phänotypische Ausprägung des veränderten Genotyps deutlich.

Dabei wird zunächst auf die Antibiotikaresistenz der transformierten Zellen selektiert. Die transformierten Zellen werden zu ganzen Pflanzen herangezüchtet, um das Ergebnis der Transformation zu überprüfen. Der gentechnisch veränderte Organismus wird aus dem geschlossenen Laborkreis (Forschungsanlagen und Produktionsanlagen) dazu zuerst ins Gewächshaus und später kontrolliert ins Freiland ausgebracht. So wird vorerst in kleinem Maßstab überprüft, ob die genetische Veränderung im Pflanzengenom die gewünschte Eigenschaft bei der anzubauenden Pflanze hervorgebracht hat. Im Freilandversuch wird auch auf die ökologischen Wechselwirkungen zwischen der transgenen Kulturpflanze und den unveränderten Pflanzen in der Umwelt geachtet.

Erst wenn die züchterische Kontrolle ein zufriedenstellendes Ergebnis liefert, das heißt, wenn keine Schädigungen für Mensch und Umwelt auftreten und die gewünschten Verbesserungen der Pflanze erreicht sind, wird die Kommerzialisierung des Anbaus der transgenen Pflanze zugelassen.

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