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Pflanzenernährung

Pflanzenernährung

Definition
Pflanzen sind photoautotrophe Organismen. Das bedeutet, sie können allein durch Nutzung der Sonnenenergie aus den anorganischen Stoffen Wasser (H2O ) und Kohlendioxid (CO2) den organischen Stoff Glucose und daraus einen großen Teil des Zellmaterials für ihr Wachstum herstellen. In der Biochemie wird dieser Prozess der Glucose-Herstellung die "lichtunabhängige Reaktion der Photosynthese" genannt, während Botaniker eher den Begriff Assimilation verwenden.

Pflanzen benötigen neben H2O und CO2 weitere Nährstoffe, die z.B. Stickstoff enthalten. Stickstoff ist erforderlich, um die N-haltigen Aminosäuren und Nucleinsäuren (RNA und DNA) zu bilden. Die Aufnahme des Stickstoffs erfolgt in der Regel durch Nitrat-Aufnahme aus dem Boden, aber viele Pflanzen können auch NH4 + als Stickstoff-Quelle zu nutzen. Eine Ausnahme bilden Pflanzen, die den Luftstickstoff verwenden können; vor allem Leguminosen wie Erbse und Bohne gehen dazu eine Symbiose mit Mikroorganismen ein, die für sie molekularen Stickstoff fixieren.

Schwefel nimmt die Pflanze ebenfalls aus dem Boden in Form von Sulfat auf. Auch er wird zur Aminosäuresynthese benötigt.

Neben N und S zählt man auch P, K, Ca, Mg zu den Makronährelementen. Werden Elemente nur in geringen Mengen von der Pflanze gebraucht, werden diese als Mikronährelemente oder Spurenelemente bezeichnet wie Mn, B, Zn, Cu, Mo oder Cl. Eisen nimmt eine Sonderstellung ein. Alle Elemente außer C nimmt die Pflanze mit dem Wasser aus dem Boden auf.

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