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Vorbereitung zum gentechnischen Praktikum

Grundlegende Sicherheitsregeln beim Umgang mit gentechnisch verändertem Material

  • Essen, Trinken und Rauchen sind im Labor verboten.
  • Nicht mit dem Mund pipettieren!
  • Alle Materialen, die mit transformierten Bakterien in Berührung gekommen sind, müssen speziell entsorgt, d.h. autoklaviert werden. Dieses gilt auch für Überstände von z.B. Zentrifugationsschritten.
  • Alle Plastikwaren wie Spitzen, Handschuhe, gebrauchte Petrischalen und Eppendorfgefäße werden in den vorbereiteten Behältern gesammelt, um sie am Ende des Praktikums gemeinsam in bereitgestellten Plastiktüten zum Autoklavieren zu geben.
  • Alle Glaswaren werden entweder in den Pipettenköcher mit Detergenz gegeben (Spitzen nach unten, nicht werfen; Rückstände niemals eintrocknen lassen !) oder verbleiben auf den Tischen, um später in Metallcontainern zum Autoklavieren gebracht zu werden.
  • Nach Beendigung des Experiments wird die Laborbank mit 70 %igem Ethanol gereinigt.
  • Umgang mit Ethidiumbromid: Ethidiumbromid ist mutagen! Beim Umgang mit Ethidiumbromid müssen immer Handschuhe getragen werden. Auch ein gefärbtes und gewaschenes Gel sollte nicht mit den Fingern berührt werden. Zum Fotographieren der Gele unter UV-Licht ist eine Schutzbrille zu verwenden.
Hinweis
Selbst wenn die in diesem Praktikum durchgeführten Versuche nur zum Teil unter das Gentechnik-Gesetz fallen (alle selbst durchzuführenden Klonierungsexperimente sind Selbstklonierungen), soll hier das praktische Arbeiten unter Einhaltung dieser Vorschriften geübt werden.

Auszug aus dem Gesetz zur Regelung der Gentechnik, GenTG § 3 (Begriffsbestimmungen)

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