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Praktikum 2: Restriktionskartierung

Das Erstellen einer Restriktionskarte

Neben der detaillierten Sequenzanalyse kann ein DNA-Fragment oder ein Plasmid auch durch den Verdau mit Restriktionsenzymen grob charakterisiert werden. Dabei werden solche Enzyme gewählt, die im jeweiligen DNA-Fragment vermutlich zwei- bis dreimal schneiden, und diese dann in Einfach- und Mehrfachspaltungen eingesetzt. Dabei ist es sinnvoll, einen Restriktionspuffer zu wählen, der für alle Enzyme geeignet ist, da andernfalls nach der ersten Spaltung eine DNA-Fällung erfolgen muss, bevor die zweite Spaltung in einem anderen Puffer durchgeführt werden kann - ein zeitaufwändiges Verfahren, das auch zu DNA-Verlusten bei der Fällung führen kann.

Nach der Spaltung der DNA werden die Restriktionsfragmente in einem Agarose-Gel aufgetrennt und im Vergleich mit einem Standard (einem Gemisch von Fragmenten bekannter Größe) ausgewertet. In diesem Versuch soll ein unbekanntes Plasmid analysiert werden.

Abb.1
Anfertigen einer Restriktionskarte
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