zum Directory-modus

Praktikum 4: Ligation und Transformation

Enzyme als Werkzeuge der Gentechnik

Die meisten molekularbiologischen Methoden wären ohne spezifisch arbeitende Enzyme undenkbar. Viele dieser Enzyme stammen aus Bakterien und werden auch nur in Bakterien eingesetzt, so dass z.B. die für eukaryontische Proteine typischen posttranslationalen Modifikationen der Proteine (z.B. Glycosylierung) keine Probleme bereiten. Bei kommerziell erhältlichen Enzymen werden durch die vom Hersteller mitgelieferten Reaktionspuffer optimale Reaktionsbedingungen (pH-Wert, Salzbedingungen etc.) gewährleistet.

Abb.1
Die Arbeit mit Restriktionsenzymen

Die wichtigsten gentechnisch eingesetzten Enzyme sind:

Tab.1
Restriktionsendonucleasen spalten die DNA als Teil des zellulären Restriktions-Modifikations-Systems an spezifischen Erkennungssequenzen.
DNA-Ligasen katalysiert die Verknüpfung von DNA-Fragmenten (auch verschiedenen Ursprungs) über die Ausbildung von Phosphodiester-Brücken.
DNA-modifizierende Enzyme katalysieren die Synthese und Modifikationen der DNA wie z.B. die Einführung und Abspaltung von Phosphat-Gruppen oder die DNA-Methylierung.
<Seite 1 von 9