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Evolution

Evolutionstheorien

Biologische Theorien

Der Franzose Lamarck fasste seine Evolutionstheorie in zwei Gesetzen zusammen.

Theorem
1. Naturgesetz: Der Gebrauch von Organen fördert ihre Weiterentwicklung, während ihr Nichtgebrauch ihrer Rückentwicklung bewirkt.
2. Naturgesetz: Alle erworbenen Eigenschaften werden von den Eltern auf ihre Nachkommen weitervererbt.

1859 veröffentlichte Charles Darwin das Buch „Die Entstehung der Arten“. Dieses Buch befasst sich hauptsächlich mit zwei Themen: „Die individuelle Variabilität“ und „Der Kampf ums Dasein“. Darin stellt er die These auf, dass die verschiedenen Arten durch natürliche Selektion entstanden sind. Nur der am besten Angepasste unter den Nachkommen setzt sich durch und kann sich vermehren (Selektionstheorie). Alle Arten haben einen gemeinsamen Ursprung (Deszendenztheorie).

Chemische Theorien

Oparin aus Russland und J. B. S. Haldane postulierten unabhängig voneinander, dass unter bestimmten Bedingungen der primitiven Erde gewisse chemische Reaktionen möglich gewesen sein könnten. Heute sei dies nicht möglich, so Oparin und Haldane, da es zu viel Sauerstoff in der Atmosphäre gebe. Für eine spontane Synthese von Polymeren sei eine oxidierende Atmosphäre nicht geeignet. Der Sauerstoff greife vielmehr durch den Entzug von Elektronen die chemische Verbindung an.

Diese Hypothese wurde dann 1953 von Stanley Miller und Harold Urey im Labor experimentell untersucht und 1976 in der Zeitschrift Science veröffentlicht.

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