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Evolutive Methoden

Kombinatorische Möglichkeiten des Phage Displays

Um Peptidmischungen in Phagen zu erhalten, wird ein zusätzliches DNA-Stück meistens an die Phagen-DNA, die für das pIII-Hüllprotein codiert, und seltener an die DNA, die für das pVIII- Protein codiert, gefügt. Dabei besteht jede Nucleotidsequenz aus einer zufälligen Folge von Adenosin, Thymidin, Guanosin und Cytosin (Randomisierung). Daher können 20 n (n=Anzahl der eingefügten Tripletts) mögliche Peptide von dem Phagen exprimiert werden.

Von Hexapeptiden ausgehend wurden die verwendeten Fragmente größer bis hin zu Antikörpern, wobei große Proteine nicht komplett randomisiert werden, sondern nur definierte Sequenzabschnitte enthalten, bei denen man z.B. die Funktion bestimmter Positionen untersuchen möchte. Man kann die DNA dieser Sequenzabschnitte teilweise oder vollständig randomisieren.

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