Bitte eine Auswahl treffen.
 | |
Oligonucleotide bilden keine Doppelhelix.
|
Richtig, die Aussage ist falsch. Die Bildung der Doppelhelix bei
Oligonucleotiden ist ein wichtiger biotechnischer Schritt.
|
 | |
Die 2´-OH Gruppe der RNA verhindert die Ausbildung eines
Doppelstranges.
|
Richtig, die Aussage ist falsch. Wir kennen viele Beispiele, in denen
die RNA hohe Sekundärstrukturen besitzt (z.B. die tRNA).
|
 | |
Guanosine können mit sich selbst ein Basenpaar bilden.
|
Falsch, diese Aussage ist richtig. Vier Guanosine hintereinander
bilden eine stabile Struktur, die bei der Oligonucleotid-Synthese vermieden
werden sollte und in der Zelle für die Stabilität der Telomere
sorgt.
|
 | |
Oligo-Thymidin bildet eine besonders stabile
Vierfachhelix.
|
Richtig, die Aussage ist falsch. Thymidin bildet mit sich selbst nur
extrem schwache Wechselwirkungen.
|
 | |
Das A-T Basenpaar ist besonders instabil, weil nur zwei
Wasserstoff-Brückenbindungen ausgebildet werden.
|
Richtig, die Aussage ist falsch. Es kommt bei der Stabililtät nicht
auf die Zahl der Wasserstoff-Brückenbindungen an.
|
 | |
Die beiden DNA-Stränge sind grundsätzlich nicht
unterscheidbar.
|
Richtig, die Aussage ist falsch, siehe unten.
|
 | |
Die beiden DNA-Stränge unterschieden sich nur unwesentlich in ihrer
chemischen Zusammensetzung.
|
Falsch, die Aussage ist richtig. Die DNA der Zelle ist so groß, dass
sich im statistischen Mittel die Chargaff-Regel formulieren läßt. Mögliche
Ausnahmen werden im Abschnitt Reparatur und Replikation
angesprochen.
|
 | |
Man kann die beiden DNA-Stränge voneinander trennen, wenn sie nicht
größer als 400 bp sind und sich im Thymidin-Gehalt deutlich
unterscheiden.
|
Falsch, diese Aussage ist richtig. Thymidin läßt sich im Gegensatz zu
den anderen drei Nucleotiden nicht protonieren (vgl. DNA-Sequenzierung -
Strangtrennung).
|