Z-DNA

Die Z-DNA ist eine weitere Form der DNA-Doppelhelix. Sie hat ihren Namen bekommen, weil das Zucker-Phosphat-Rückgrat dieser Helix im "Zick-Zack" verläuft. Dies tritt auf, wenn Guanosin und Cytidin abwechselnd in einem Strang aufeinander folgen (GCGC...). Der Zick-Zackverlauf kommt zustande, weil sich bei Guanosin die N-glycosidische Bindung zwischen Base und Desoxyribose umorientiert. Sie liegt in der syn-Konformation vor. Folgen nun syn- und anti-Konformation des Cytidins aufeinander, kommt es zum Zick-Zackverlauf. Die Z-DNA verläuft außerdem im Vergleich zu der A- und B-Form linkshändig, das heißt, dass sie linksgewunden ist. Deshalb spricht man hier auch von Links-DNA. In allen Lehrbüchern wird immer wieder darauf hingewiesen, dass es sich bei der Z-DNA um eine Form handelt, die bisher nur in vitro unter Verwendung von Lösungsmitteln mit hohem Salzgehalt aufgetreten ist.

Die detaillierte Struktur wird in dem folgenden DNA-Tutorial gezeigt und erläutert. Die Strukturen der einzelnen Nucleotide werden in dem Abschnitt Mononucleotide in der Lerneinheit Nucleinsäuren vorgestellt. Die syn-/anti-Konformation der Mononucleotide ist generell von großer Bedeutung und spielt für den Wirkungsmechanismus von Cytostatika eine entscheidende Rolle.

Z-DNA+statisch
Z-DNA+als+Modell
Abb.1Z-DNA statisch
Abb.2Z-DNA als Modell
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