B-DNA

Man geht davon aus, dass die B-Form die natürlich vorkommende Form der DNA in der lebenden Zelle darstellt, wohingegen immer noch ungeklärt ist, ob die alternativen Formen A, C, D oder Z tatsächlich unter physiologischen Bedingungen vorkommen. Neben den Daten aus Röntgenbeugungsbildern, gibt es zahlreiche spektrokopische Hinweise auf diese Form. Ende der 1970er Jahre wurde die Rolle der B-DNA in Frage gestellt, weil man die Röntgenbeugungsdaten auch analog zur Z-DNA interpretieren kann. Mittlerweile gilt aber die B-Form wieder als gesichert.

Bei der B-Form stehen die Basen annähernd senkrecht zur Helix-Achse. Eine Drehung um 360° enspricht einer Höhe von 3,4 nm, und weist 10,4 Basenpaare pro Windung auf. Details der Struktur entnehmen Sie bitte dem DNA-Tutorial und der Lerneinheit Bausteine der Nucleinsäuren.

B-DNA+statisch
B-DNA+als+Modell
Abb.1B-DNA statisch
Abb.2B-DNA als Modell
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