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DNA-Strukturen

Chromosomenbanden

Das chrakteristische Bandenmuster eines Chromosoms entsteht durch Anfärben. Die Regionen eines Chromosoms reagieren unterschiedlich sensitiv auf verschiedene Farbstoffe. Es wird in Q- oder G-Banden und R-Banden unterschieden. Bei den Q-/G-Banden handelt es sich um AT-reiche Sequenzen, die sich mit dem Farbstoff Gimsa oder Quinarin anfärben lassen.Bei diesen Bereichen handelt es sich um SARs ("scaffold attached regions"), die in kleinere und dichter angeordnete Schleifen gepackt sind.

Die R-Banden lassen sich nicht mit den oben genannten Farbstoffen anfärben. R steht für "reversed". Hierbei handelt es sich um GC-reiche Abschnitte, die in großen Schleifen organisiert sind. In den R-Banden liegt die DNA, die für häufig benutzte Gene ("house keeping genes") codiert.

Transkriptionsaktive Bereiche des Chromosoms binden zusätzliche Proteine, die die DNA abschnittsweise so festhalten, dass Strukturen entstehen, die den Ringen der bakteriellen DNA entsprechen. Jetzt kann sich auch in der prinzipiell linearen DNA der Eukaryonten eine "Supercoil"-Struktur ausbilden, die die Transkription fördert.

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