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Pflanzenzucht und biologischer Pflanzenschutz

Klassische Verfahren zur Ertragssteigerung

Seit die Menschen Ackerbau betreiben, versuchen sie, mit möglichst geringem Aufwand an Kosten und Arbeit den höchstmöglichen Ertrag zu produzieren. Um dieses Ziel zu verwirklichen, setzen sie verschiedene Methoden ein; durch Züchtung soll z.B. eine größere Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen Umweltstress wie Trockenheit, Hitze, Wind und Schädlinge sowie höhere Erträge erzielt werden.

Auch die Düngung wird seit langer Zeit eingesetzt. Hierbei sind Gülle und Jauche die klassischen Mittel, während speziell hergestellte Chemikalien erst seit Justus Liebig bemüht werden, um Pflanzen besser gedeihen zu lassen.

Dem erheblichen Schaden, den Pflanzenschädlinge verursachen, versuchte man zuerst mechanisch, später dann chemisch entgegenzuwirken. Die Pflanzen wurden geschützt, indem man Schädlinge wie den Kartoffelkäfer absammelte oder die Felder mit Chemikalien wie DDT besprühte. DDT wirkt zwar gegen Schädlinge aller Art, schädigt aber, über die Verteilung in der Nahrungskette, auch andere Organismen. Heute ist der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln einer Zulassungsprozedur unterworfen und durch Anwendungsbeschränkungen reglementiert. Zunehmend werden alternative, moderne Methoden gefordert, um eine biologisch verträgliche Schädlingsbekämpfung zu ermöglichen.

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