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Transformation und Transfektion

Mikroinjektion

Bei der Mikroinjektion werden die Nucleinsäuren mit Hilfe einer feinen Glaskapillare durch Luftdruck direkt in die Zellen oder sogar den Zellkern injiziert. Dieses Verfahren ist die sicherste und effektivste Methode zur Übertragung von Fremd-DNA in eukaryontische Zellen. Die Fremd-DNA wird dann, vermutlich aufgund zellulärer Reparaturprozesse, ins Genom integriert.

Die Mikroinjektion wird u.a. bei der Erzeugung von transgenen Tieren eingesetzt. Für Pflanzenzellen ist dieses Verfahren nur bedingt geeignet, da Pflanzenzellen eine stabile Zellwand und mit ca. 30 bar einen höheren Zellinnendruck haben. Wenn die Membran diese Zellen mit einer Kanüle perforiert wird, sinkt der Inndruck drastisch und die Zelle stirbt ab. Hier müssen besondere Methoden eingesetzt werden, bei denen ein Druckgenerator den Innendruck der Zelle stabilisiert, oder es wird mit Protoplasten gearbeitet, die keine Zellwand besitzen.

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