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Gentechnische Methoden

DNA-Fällung

Abb.1
DNA mit Hydrathüllen

Mit Hilfe einer Fällung kann man DNA1) aus wässrigen Lösungen abtrennen. Dieser Vorgang wird durch Aussalzen erreicht. Dabei wird eine hohe Konzentration an Neutralsalzen eingesetzt, die die Hydrathülle der DNA vermindert und dadurch deren Löslichkeit herabsetzt.

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Die DNA-Probe wird mit 1/10 Volumen 3 M Natriumacetat (NaOAc) versetzt. Dabei sollte eine Endkonzentration von 0,3-0,35 M NaOAc erreicht werden. Durch die Hydratisierung der zugesetzten Ionen werden die äußeren Hydrathüllen der DNA abgebaut, die DNA ist aber nach wie vor löslich. Erst die Zugabe des dreifachen Volumens an absolutem Ethanol führt zur Überschreitung des Löslichkeitproduktes und zur Ausfällung der DNA.

Dieser Arbeitsschritt wird an verschiedenen Punkten der DNA-Isolierung oder bei DNA-Modifikationen angewendet, um die DNA zu konzentrieren, zu reinigen oder einen Pufferwechsel durchzuführen.

1)DNA: Desoxyribonucleinsäure
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