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Beispiel: Sequenzielle Hemmung am Beispiel der Biosynthese von Aminosäuren ausgehend von Aspartat bei E. coli

Bei der sequenziellen Hemmung einer komplexen Reaktionsfolge mit mehreren Verzweigungen wird jede Verzweigung von ihrem eigenen Endprodukt gehemmt; dadurch wiederum ergibt sich eine Hemmung des Anfangsschrittes. Ein Beispiel dafür ist die Synthese mehrerer Aminosäuren ausgehend von Asparaginsäure bei E. coli. Die Reaktionsabfolge von der Asparaginsäure zum Isoleucin weist mehrere Fälle von überlappender negativer Feedback-Hemmung auf. So hemmt Isoleucin die Konversion von Threonin in α-Ketobutyrat, während Threonin seine eigene Bildung an drei Stellen hemmt, und zwar beim Übergang zu Homoserin, vom Aspartatsemialdehyd und von der Asparaginsäure.

Abb.1
Sequenzielle Hemmung am Beispiel der Aminosäuresynthese ausgehend vom Aspartat in E. coli