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Elemente des Periodensystems für Mediziner

Periodensystem: Zusammenfassung

Der Aufbau des Periodensystems ist eng mit dem Atombau verknüpft. Für die Atomgröße, die Elektronegativität und den metallischen Charakter lassen sich (für die Hauptgruppenlemente) bestimmte Gesetzmäßigkeiten formulieren:

Tab.1
nimmt in den Hauptgruppennimmt in den Perioden
Elektronegativität von oben nach unten ab von links nach rechts zu
Atomradius von oben nach unten zu von links nach rechts ab
metallischer Charakter von oben nach unten zu von links nach rechts ab

Viele Elemente spielen in der belebten Natur eine große Rolle. Die Hauptbestandteile des Menschen bilden die Nichtmetalle Sauerstoff (O), Wasserstoff (H), Kohlenstoff (C), Stickstoff (N), Phosphor (P) und Schwefel (S).

In größeren Mengen sind im Organismus die Elemente Natrium (Na), Kalium (K), Calcium (Ca) und Chlor (Cl) enthalten.

Zahlreiche weitere Elemente sind in Spuren essentiell, da sie sich im aktiven Zentrum bestimmter Enzyme befinden oder an wichtigen Stoffwechselvorgängen beteiligt sind. Zu diesen zählen Chrom (Cr), Eisen (Fe), Fluor (F), Iod (I), Cobalt (Co), Kupfer (Cu), Magnesium (Mg), Mangan (Mn), Molybdän (Mo), Selen (Se), Vanadium (V), Zink (Zn) und Zinn (Sn).

Für bestimmte medizinische Anwendungen sind einige weitere Elemente interessant, beispielsweise Barium (Ba) und Xenon (Xe), sowie radioaktive Isotope verschiedener Elemente, unter anderem von Technetium (Tc).

Andere Metalle und deren Verbindungen sind dagegen sehr giftig: Arsen (As), Blei (Pb), Cadmium (Cd), Quecksilber (Hg) und Thallium (Tl). Andere können Allergien auslösen, z.B. Nickel (Ni).

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