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Elemente des Periodensystems für Mediziner

Erdalkalimetalle

Tab.1
Ordnungszahl       Symbol     rel. MasseNameVorkommen und medizinische Bedeutung
Abb.1
Berylliumrelativ selten; kommt in einigen Mineralen, z.B. Beryll, vor.Berylliumsalze sind außerordentlich giftig und cancerogen! Eingeatmeter Berylliumstaub erzeugt schwere Lungenschäden.
Abb.2
Magnesiumsehr häufig; Magnesium ist für die Pflanzen von großer Bedeutung: Mg2+ ist das Zentralion des Chlorophyll-Komplexes.
Abb.3
Calciumsehr häufig; als CaCO3 (Kalkstein, Marmor) gebirgsbildend, als Oxalat harnsteinbildend.Hydroxylapatit (Ca5(PO4)3(OH)) gibt den Knochen und Zähnen ihre Härte und mechanische Festigkeit. Ca2+-Ionen spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung und sind an der Reizübermittlung an den Synapsen beteiligt.
Abb.4
Strontiumsehr selten.
Abb.5
BariumDas häufigste Bariummineral ist der Schwerspat (Baryt, Bariumsulfat). Aufgeschlämmtes Bariumsulfat kann als Kontrastmittel bei Röntgen-Untersuchungen der Verdauungsorgane verwendet werden, da es äußerst schwerlöslich ist. Lösliche Barium-Verbindungen sind dagegen sehr giftig.
Abb.6
RadiumVon Radium existieren nur radioaktive Isotope. Besonders radiumreich ist die Pechblende, ein Uranmineral. Radium wird gelegentlich in der Strahlentherapie eingesetzt.
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