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Chemie für Mediziner: Heterogene Gleichgewichte

Papierchromatographie

Ein sehr einfaches chromatographisches Trennverfahren ist die Papierchromatographie. Sie wurde bereits Anfang des 19. Jahrhunderts von F. F. Runge entwickelt. Papierchromatogramme können beispielsweise auf Rundfiltern entwickelt werden. Die zu trennende Substanz, beispielsweise ein Farbstoffgemisch, wird im Zentrum des Papiers aufgetragen. Das Laufmittel (also die mobile Phase, meist ein Gemisch organischer Lösungsmittel) wird in der Mitte aufgetropft oder durch einen Docht zugeführt. Von der Mitte aus saugt das Papier das Laufmittel auf, wobei die Farbstoffe unterschiedlich weit mitgenommen werden. Es entstehen konzentrische Kreise in verschiedenen Farben.

Abb.1
schwarze Tinte

Laufmittel: n-Propanol/Essigsäure/Wasser (4:1:5)

Abb.2
brauner Filzstift

Laufmittel: Essigsäure-Ethylester + Aceton

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