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Chemie für Mediziner: Heterogene Gleichgewichte

Adsorptionsisotherme

Abb.1

Eine Adsorption kann aus einer Lösung oder aus der Gasphase erfolgen. Trägt man in einem Schaubild die Menge adsorbierten Substrats gegen die Konzentration des Substrats in der Lösung bzw. den Partialdruck des Gases auf, erhält man eine Adsorptionsisotherme (vorausgesetzt, es wurde bei konstanter Temperatur gemessen).

Die Kurve beginnt am Nullpunkt (wenn kein Substrat vorhanden ist, kann auch nichts adsorbiert werden) und steigt zunächst steil an. Mit zunehmender Konzentration wird die Kurve flacher und nähert sich schließlich einem Maximum. Dieses Maximum entspricht einem Belegungsgrad von 1. Würde dieser erreicht, wären alle Adsorptionsplätze belegt, d.h. die Oberfläche wäre vollständig vom Substrat überzogen. Da jedoch auch bei hoher Substratkonzentration Desorptions- und Adsorptionsprozesse ablaufen, wird dieses Maximum nie erreicht.

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