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Chemie für Mediziner: Kohlenwasserstoffe

Wundbenzin

Abb.1

Auch in der ärztlichen Praxis kommen Alkane zum Einsatz. Zur Entfernung öliger oder fettiger Verschmutzungen kann beispielsweise Wundbenzin (pharmazeutisches Benzin, Benzinium medicinale) verwendet werden. Dabei handelt es sich um ein Alkan-Gemisch mit einem Siedebereich von ca. 40-60 °C. Es wird, wie die meisten Alkane, bei der fraktionierten Destillation von Erdöl gewonnen. Wegen seiner lipophilen / fettlösenden Eigenschaften können damit Ölreste (z.B. nach Unfällen in Werkstätten), aber auch Rückstände von Heftpflastern entfernt werden.

Vorsicht: Wundbenzin ist leichtentzündlich!

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