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Chemie für Mediziner: Atombau

Die relative Atommasse

Die meisten Elemente bestehen aus mehreren Isotopen, die mit unterschiedlicher Häufigkeit auftreten. Da diese Zusammensetzung aus Isotopen in der Natur konstant ist, kann man für die natürlich vorkommenden Elemente die Isotopenhäufigkeit angeben. Die relative Atommasse wird deshalb unter Berücksichtigung der Isotopenhäufigkeit errechnet.

A ( X ) = H ä u f i g k e i t   ( i n   % ) · M a s s e   d e s   I s o t o p s   ( i n   u ) 100 %

Nimmt man nun genau 12 g des Kohlenstoff Isotops C12 und teilt durch die absolute Masse erhält man die Teilchenzahl. Sie wird Avogadro-Konstante NA (oder Loschmidtzahl) genannt und bildet die Grundlage für die Stoffmenge n.

NA = 6,0221023mol-1

Die Stoffmenge wird mit der Einheit mol angegeben. 1 mol eines Elementes enthält also immer 6,0221023 Atome; analog hat 1 mol einer chemischen Verbindung 6,0221023 Moleküle.Umgekehrt gilt dann auch, dass 1 mol eines Elementes soviel wiegt, wie die entsprechende relative Atommasse in Gramm; 1 mol einer Verbindung entspricht der Summe der Massen aller gebundenen Atome (siehe Kapitel Chemische Bindung).

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