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Chemie für Mediziner: Aminosäuren und Proteine

Proteinogene Aminosäuren - 2D-Strukturen

Zu den proteinogenen Aminosäuren gehören die 20 Aminosäuren, die im genetischen Code angelegt sind, d.h. für die es ein Codon bzw. Codogen auf der RNA bzw. DNA gibt.

Die Aminosäuren werden nach den Eigenschaften der Seitenketten in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, wobei Glycin für sich steht. Bei den Aminosäuren mit polaren Seitenketten stellt man die sauren und basischen, bei denen die entsprechenden Gruppen der Seitenketten selbst dissoziieren können, in jeweils eine eigene Gruppe. Da Säureamide nicht dissoziieren, gehören Asparagin und Glutamin zu den polaren, nicht zu den sauren Aminosäuren. Der Indol-Rest des Tryptophans steht zwischen unpolaren und polaren Gruppen.

Hinweis
Die entsprechende Seite mit den 3D-Strukturen kann über die das Feld "Weiter »" oder den nachfolgenden Link erreicht werden.

dreidimensionale Molekülstrukturen

Glycin

Abb.1
Glycin (Gly G)

Aminosäuren mit hydrophoben Seitenketten

Abb.2
Alanin (Ala A)
Abb.3
Valin (Val V)
Abb.4
Leucin (Leu L)
Abb.5
Isoleucin (Ile I)
Abb.6
Phenylalanin (Phe F)
Abb.7
Prolin (Pro P)
Abb.8
Methionin (Met M)

Aminosäuren mit polaren Seitenketten

Abb.9
Serin (Ser S)
Abb.10
Threonin (Thr T)
Abb.11
Cystein (Cys C)
Abb.12
Tryptophan (Trp W)
Abb.13
Tyrosin (Tyr Y)
Abb.14
Asparagin (Asn N)
Abb.15
Glutamin (Gln Q)

saure Aminosäuren

Abb.16
Asparaginsäure (Asp D)
Abb.17
Glutaminsäure (Glu E)

basische Aminosäuren

Abb.18
Lysin (Lys K)
Abb.19
Arginin (Arg R)
Abb.20
Histidin (His H)
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